
5. November Einlass ab 19.00, Beginn um 20.00
6. November 15-18 Uhr
Das Projekt „Kriegspräludien“ ist als eine poetisch-bildliche Reflexion über Leben und Tod im Kontext des Krieges in der Ukraine zu begreifen. Durch die aktuellen politischen Ereignisse erfährt sie eine hohe Relevanz und erzählt über Verlust, Vergänglichkeit und Umbruch auf der Suche nach Hoffnung und einem Ausweg, der sich in der Kunst manifestiert.
Das Projekt verfolgt den künstlerischen Ansatz, die Disziplinen Musik, Video, zeitgenössische Literatur und szenische Visualisierung zu einem experimentellen spartenübergreifenden Format zu fusionieren. Die installativen und performativen Elemente sowie der Set- und Lichtdesign stehen dabei im Mittelpunkt und werden durch die interdisziplinäre Arbeitsweise in ein multimediales Storytelling verwandelt.
Die Fassung für den Neuen Kunstverein Wuppertal wird ortsspezifisch umgesetzt, wobei der Aufführungsraum in 5 Sektionen unterteilt ist.
Die auf die Wände projizierten Videos erweitern den Raum durch dreidimensionale Set-Design-Installationen, die als „Stimmungsverstärker“ mit symbolischen Elementen dienen. Sie verweben sich organisch miteinander und bilden eine einheitliche Umgebung, wobei sie den individuellen Charakter jedes verwendeten Präludiums von Boris Lyatoschinskij bewahren, dessen Klaviermusik die musikalische Grundlage der Konzeption bildet.
Den Übergang zwischen den Videosektionen gestalten poetische und darstellerische Performances, die direkt mitten im Publikum stattfinden. Sie werden durch visuelle Elemente unterstützt, die die Texte spiegeln.
Der Zuschauer bleibt dabei nicht statisch- er wird Teil der szenischen Navigation, bewegt und integriert sich in den Raum. Das Sounddesign dient als emotionaler Wegweiser und als Schalter des Aufmerksamkeitsfokus innerhalb des Geschehens.
Im Anschluss an die Premiere am 5.11.26 findet ein Get-Together mit den beteiligten Künstlern statt. Abgerundet wird die Veranstaltung am 6.11 26 mit dem interaktiven Workshop für Kinder und Jugendliche bei der Bergischen Musikschule, der am in Zusammenarbeit mit der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.
Die Künstler:
Vladyslav Masko (Konzeption und Regie)
Pascal Sender (Visuals)
Antonia Grobbel (Set Design)
Benjamin Herrero Lizana (Lichtdesign)
Maja Zegota (Kostümdesign)
Vinzenz Schneider (Regieassistenz)
Lisa Eisner-Smirnova (Künstlerische Produktionsleitung)










