Rückblick
Thyra Schmidt - Über Diebe und die Liebe

26. April 2014 - 25. Mai 2014
Eröffnung: Freitag, 25. April 2014, 19 Uhr




Thyra Schmidt: "Ouro Preto", Videostill, 2014

Thyra Schmidt befragt in ihren Foto-, Video- und Textarbeiten unser Verständnis von Intimität. Es sind zwischenmenschliche Begebenheiten, oft auf persönlichen Erfahrungen beruhend, die sie poetisch konstruiert widerspiegelt. Für die Ausstellung im Neuen Kunstverein Wuppertal hat die Künstlerin eine Textarbeit entwickelt, die in Form von einzelnen typografischen Blättern in Reihe plakatiert den Raum einnimmt. In „Staccato“, so der Titel des Textes, schreibt Thyra Schmidt über Momente einer Liebesbeziehung zwischen ihr und ihm. Begegnungen und Gedanken werden kurz und bildhaft erfasst. Es gibt eine definierte Abfolge, doch die Lesestruktur ist offen gehalten. Kontrastiert wird die Erzählung durch eine Videoaufnahme: Ein Blick auf eine kleinstädtische Straßenszenerie in Ouro Preto, Brasilien. Beiläufig erscheinen weitere mögliche Protagonisten.

 
Christian Schreckenberger - listen and repeat

8. März 2014 - 6. April 2014
Eröffnung: Freitag, 7. März 2014, 19 Uhr

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Christian Schreckenberger: "Man kann ja nie wissen", 2013,
Regal, schwarzer Teppich, verschiedene Materialien, Lichttechnik, 200 x 190 x 50 cm

 

Die Ausstellung „listen and repeat“ des Bildhauers Christian Schreckenberger ist der Auftakt zu einer Ausstellungsreihe unter dem Begriff „Alltag“, die der Neue Kunstverein in den kommenden Monaten präsentiert. Aus ganz unterschiedlichen Perspektiven nähern sich die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler diesem weitläufigen Begriff, der viele direkte, indirekte, poetische, analytische, absurde und wortwörtliche Deutungen ermöglicht.

Christian Schreckenberger, der in Düsseldorf lebt und arbeitet, beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit Formen und Phänomenen, die er als „Archetypen einer kollektiven Erinnerung“ bezeichnet. Seine Plastiken und Installationen sind weniger Neuschöpfungen als vielmehr träumerisch verdichtete Fragmente einer gegebenen Dingwelt, die er uns seltsam vertraut und rätselhaft alltäglich vor Augen führt. Seine Installation im Kunstverein stellt Fragen nach der Identität, Wahrscheinlichkeit und Einzigartigkeit von Objekten und somit nach der Doppelbödigkeit dessen, was wir gemeinhin Realität nennen.

 
Lebensrollen - Erfahrungen von Damen und Herren ab 65

25. Januar 2014 bis 02. Februar 2014

Eröffnungsprogramm Samstag, 25. Januar 2014
14.00 Uhr: "Damen und Herren ab 65"
15.30 Uhr: Eröffnung u.a. mit Ursula Schulz, Bürgermeisterin, und Lilo Mangelsdorff, Regisseurin
16.00 Uhr: "Kontakthof With Ladies And Gentleman Over 65"

Im Rahmen der Jubiläumsspielzeit 2013/2014 zu 40 Jahre Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, www.pina40.de, zeigt der Neue Kunstverein Wuppertal in Kooperation mit der Pina Bausch Foundation die Ausstellung "Lebensrollen". Die Pina Bausch Foundation begleitete das letzte Gastspiel des Kontakthof Senioren-Ensembles und zeigt die Ergebnisse in einer aktuellen Präsentation: Eine Auswahl großformatiger Porträts und Interviews ermöglicht Besucherinnen und Besuchern, den Persönlichkeiten der Damen und Herren näher zu kommen: Welchen besonderen Herausforderungen sie sich stellen mussten, was sie trotz fortgeschrittenen Alters neu lernen mussten oder was für sie besonders beeindruckend war.

Zur Eröffnung zeigen wir im Rahmen dieses Kontakhof spezial am Freitag, den 25. Januar 2014 von 14 - 18 Uhr die Filmdokumentationen "Damen und Herren ab 65" (D 2002, R. u. B.: Lilo Mangelsdorff) und "Kontakthof With Ladies And Gentlemen Over 65" (D 2001, R.: Peter Przygodda). Zudem zeigen wir im Rahmen der Jubiläumsspielzeit am 23. Mai 2014 von 20 bis 22 Uhr unter dem Titel "Filmreihe Tanztheater" weitere Filme zum Tanztheater Wuppertal.

 
Silke Schatz - Sunshine Day and Night

30. November 2013 - 12. Januar 2014
Eröffnung: Freitag, 29. November 2013, 19 Uhr




Silke Schatz: "Mittagsdisko", 2012, Blei- und Buntstift auf Papier, 90 x 120 cm, Foto: Mareike Toche, Köln

 

Silke Schatz arbeitet in den Medien Zeichnung, Malerei und Installation. In ihren Arbeiten geht es häufig um Erinnerungen – an biografische Begebenheiten, an Orte, an Geschehnisse. Bekannt geworden ist sie vor allem mit monumentalen Bunstift-Zeichnungen auf Papier, die auf den ersten Blick an Architekturzeichnungen erinnern. Allerdings geht es in den Arbeiten nie um eine exakte Abbildung der Architektur, sondern um eine geistige Durchdringung der dargestellten Gebäude. Die gezeichnete Linie wird bei Silke Schatz zur Verlängerung eines Gedankens.
In ihrer Ausstellung „Sunshine Day and Night“ für den Neuen Kunstverein Wuppertal, werden Werke zu sehen sein, die sich sowohl auf die Architektur des Kunstvereins als auch auf den Ort Wuppertal beziehen. Dazu gehören u.a. eine neue großformatige Zeichnung und
Skulpturen, die das Wuppertaler Schauspielhaus zum Thema haben. Zudem zeigt Silke Schatz eine Lichtinstallation und produziert zum ersten Mal einen Film: „Made in Wuppertal".

 
Raum

Ein Ausstellungsprojekt mit Schülerinnen und Schülern der Kooperationspartnerschaft Schule/Kunstverein

9. November 2013 - 17. November 2013
Eröffnung: Freitag, 8. November 2013, 17 Uhr


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Ausstellungsbesuch der Schulen im Neuen Kunstverein Wuppertal

 

Eine gelungene Kooperation zwischen drei Schulen und dem Neuen Kunstverein Wuppertal feiert mit der ersten Ausstellung von SchülerInnen am Freitag den 8. November 2013 Premiere. Rund zwei Jahre lang besuchten SchülerInnen im Alter zwischen 7 und 19 Jahren die unterschiedlichen Ausstellungen im Neuen Kunstverein Wuppertal. Sie haben dabei die Positionen zeitgenössischer Künstler/innen betrachtet, hinterfragt und mit museumspädagogischen Aktionen dazu experimentiert.

Die Ausstellung „Raum“ mit künstlerischen Sichtweisen der SchülerInnen ist der  Höhepunkt dieser Kooperationspartnerschaft. Die OGGS Yorckstrasse, die Else Lasker-Schüler Gesamtschule und das Wilhelm Dörpfeld Gymnasium haben damit zeitgenössische Kunst in ihr Programm aufgenommen. In Unterrichtsabläufen wurde das Thema behandelt und die SchülerInnen ermutigt künstlerisch zu arbeiten.

Wir freuen uns mit Spannung auf Objekte, Videos, Rauminstallation, Fotografie und vieles mehr. Die Altersspanne und die Auseinandersetzung mit Raum auch im schulischen Kontext lässt eine spannende Ausstellung erwarten. Insbesondere da hier SchülerInnen aus drei verschiedenen Schultypen gemeinschaftlich ihre Kunst zeigen.

 
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